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Dialekt

Die Oberlausitzer Mundart - Äberlausitzer Sproche mit dem gerollten "R"

Die Oberlausitzer Mundart ist ein Dialekt, der heutzutage nur noch im äußersten Süden der Oberlausitz gesprochen wird. Um genau zu sein gehört er zur lausitzschen Dialektgruppe. Die genaue Herkunft dieses Dialekts zu bestimmen, ist relativ schwer. Aber es wird angenommen, dass diese Form des Dialektes von fränkischen, hessischen und thüringischen Siedlern stammt, welche sich in dieser Region niedergelassen hatten. Charakteristisch dafür ist das rollende "R". Es wird auch als "kwurrln" (quirlen) oder "rulln" (rollen) bezeichnet wird. Die Mundartpflege hat mittlerweile an sehr großer Bedeutung gewonnen. Diese Tradition wird liebevoll durch verschiedene Volkskunstgruppen und Gesangsvereine bei öffentlichen Auftritten gepflegt.

Hier einige Wörter in oberlausitzer Mundart...

  • ‎Abern = Kartoffeln
  • Bammbs = Brei, Mus
  • bedeppert = betroffen, überrascht
  • Daheeme = Zuhause
  • Gelummbe = Sachen, Gepäck
  • Harch = Hering
  • Heemt = Heimat
  • Hietroibratl = Hintragebrettchen (Tablett)
  • illern = heimlich, verstohlen gucken
  • jechn = schnell
  • Machenses hibsch! = Auf Wiedersehen!
  • muddeln = langsam, nicht zielstrebig arbeiten
  • nu = ja
  • Nubber = Nachbar
  • oack = nur
  • Schmoatz = Kuß
  • Zutsch = Gezeter
 
 
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